| SICHTWEISEN |
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Der eine findet den Film toll, der andere schlecht. Wie ist der Film wirklich? - Ständig wird alles bewertet, in Schubladen gesteckt, auf die wir im Laufe unseres Lebens verschiedene Meinungen, Bewertungen, Maßstäbe und Einteilungen schreiben. In Sekundenbruchteilen werden Situationen, Ereignisse und Menschen, denen wir begegnen eingeordnet und eingeteilt. Alles ist nur so, wie es das Individuum sehen möchte oder empfindet, die Realität und die Wahrheit sind immer subjektiv. Nur wenn man seine innerste Einstellung zu den Dingen verändert, ermöglicht man in der Folge eine Veränderung der Wahrnehmung der Realität. Wenn das geschieht, verändert man sowohl seine Glaubenssätze als auch seine Ausstrahlung und damit die Resonanz zu seiner Umwelt. Und letztlich verändert man sogar die Realität. Denn dann kann es sein, dass der Film auf einmal doch gut ist... Die gesamte Energie meines Systems macht nichts anderes als meinen Gedanken Recht zu geben und setzt alles in Bewegung, um gedankliche Bilder Realität werden zu lassen. Unterstützung liefern dabei die begleitenden körperlichen Reaktionen und Emotionen. Der Stein wird mit dem Attribut eines gefährlichen Hindernisses bewertet. Dadurch befindet sich der Fahrer in einem „Vermeidensmodus“ und hat Angst. Hier gilt das gleiche Gesetzt wie in Fall 1. Ich definiere, wovor ich Angst habe, also benenne ich den Vermeidensfall und manifestiere ihn durch die Fixierung meiner Gedanken, Emotionen und Energie. Der Stein wird unausweichlich. Richte ich meinen Blick auf die Stelle, an der ich den Stein passieren möchte, geschieht genau das gleiche. Mein ganzes System ist damit beschäftigt, alle Beteiligten einzubeziehen um meinen Wunsch zu realisieren – flutsch! Je trainierter, langsamer, gerader, entspannter, befreiter und lockerer ich bin, desto besser gelingt das. Betrachtet man noch dazu die Masse des Steines in Relation zu der noch vorhandenen freien Fläche der Straße gibt es meist ein Verhältnis von 1 : 25. Das bedeutet, man ignoriert 25 Möglichkeiten wegen eines einzigen Problems…. Lassen wir es nur 5 Möglichkeiten sein, welche wir betrachten wollen. Wenn ich etwas Neues erleben, beginnen oder erreichen will, frage ich nicht zuerst meinen Verstand, was zu tun ist. Denn mein Verstand ist wie ein Bibliothekar, er verwaltet, was er bereits kennt. Vielmehr nutze ich den Abenteurer, die Intuition und die Stimme meines Herzens, das ist jener, der Neues finden und erforschen will. Ihn frage ich zuerst, um herauszufinden, worauf ich Lust habe und wohin ich wirklich möchte und dann erst den Verstand, um in den richtigen Zug einzusteigen. |
